115-Jahre-Eintracht Etterschlag

 22.04.2013

 Foto v. l.n.r.: Sabine Bayer, Walter Kagerer, 1.Schützenmeister Paul Wischnewski und Josef Wörle.

 

Die Schützengesellschaft "Eintracht" Etterschlag konnte in diesem Jahr ihr 115-jähriges Bestehen feiern.

Bereits im Jahr 1898 wurde der traditionsreiche Verein gegründet.

Aus diesem Anlass wurde eine Schützenscheibe mit historischen Fotos gestaltet und ausgeschossen. Die Scheibe wurde aber nicht auf den besten Tiefschuss, sondern auf einen 115Teiler ausgelobt.

Walter Kagerer konnte sich unter diesen erschwerten Bedingungen den ersten Platz und damit die Scheibe sichern. Platz zwei und drei belegten Sabine Bayer und Josef Wörle. 1. Schützenmeister Paul Wischnewski übergab die Preise.

Die Feier wurde überschattet von der ungewissen Zukunft der Schützen.

"Eigentlich könnte man an diese Scheibe einen Trauerflor heften".

Die jetzige Unterkunft der Schützenvereine in der Turnhalle der Schule wird abgerissen, und aus dem geplanten Umzug wird ein Auszug mit unbekanntem Ziel. Noch gibt es von Seiten der Gemeinde keine Zusage für eine neue Bleibe. Bürgermeister Peter Flach habe versprochen, die Vereine nicht im Stich zu lassen, denn in Bildung und Sport zu investieren sei immer eine lohnende Investition. Aber die Zeit drängt.

Die Fördergelder des Bayerischen Sportschützenbundes müssen frühzeitig beantragt werden. Die Planung und der Bau erfordert auch seine Zeit. Die Schützen haben mit Joachim Vogl und seinen nationalen und internationalen Erfolgen die Gemeinde Wörthsee und Etterschlag nicht nur in Deutschland bekannt gemacht. Die Schützen schießen mit großem Erfolg im Schützengau Starnberg und in benachbarten Gauen. Viele Schützen kommen zur Rückrunde nach Wörthsee, so ist es schwer vorstellbar, dass es in absehbarer Zeit kein neues Schützenheim geben soll.